Willkommen im Edusae Wissenszentrum – einem Ort, an dem Theorie und Praxis klug miteinander verwoben sind. Hier fließen fundierte Lernansätze und die lebendige Welt des zeitgenössischen Tanzes zusammen, um kreatives Potenzial mit handfester Expertise zu fördern.
95%
Lernziele4.6/5
Bildungstechnologie70+
Kulturelle Vielfalt3x
Kursformate<
Programmdauer87%
Weiterbildung
Kreativität—dieser Titel ist kein Zufall. Unser Ansatz im zeitgenössischen Tanz beginnt dort, wo viele glauben, dass Tanz ausschließlich aus Technik besteht. Klar, Technik spielt eine Rolle, aber es wäre ein Missverständnis zu denken, dass sie das Ziel ist. Oft kommen Teilnehmer mit der Idee, sie müssten zuerst perfekt vorbereitet sein, bevor sie sich überhaupt auf die Bühne wagen können. Doch in der Praxis zeigt sich das Gegenteil: Es ist der Prozess, das Stolpern, die Wiederholung und sogar die kleinen Frustrationen, die eine echte Verbindung zum Tanz entstehen lassen. Wie das Erlernen einer neuen Sprache—man kann Grammatik auswendig lernen, aber erst im Gespräch entfaltet sich das Gefühl für Ausdruck. Und genau dort setzen wir an. Wir schaffen Raum, in dem Theorie in Bewegung übergeht, wo der Kopf nach und nach den Körper loslässt. Ein Detail, das oft unterschätzt wird, ist die Art, wie der Blick auf den eigenen Körper sich verändert. Viele kommen mit einer distanzierten Haltung—der Körper als Werkzeug, das einfach funktionieren soll. Doch durch das Erleben von Gewicht, Raum und Rhythmus entsteht fast unbemerkt eine neue Wertschätzung. Nicht selten höre ich Sätze wie: „Ich wusste gar nicht, dass ich das machen kann.“ Es ist keine übertriebene Transformation, sondern eher eine leise, aber kraftvolle Verschiebung. Und ja, manchmal kommen die Aha-Momente erst spät, wenn eine Bewegung, die wochenlang ungelenk wirkte, plötzlich fließt. Aber das gehört dazu. Es ist nicht immer ein gerader Weg, und das ist genau das Schöne daran—denn in diesem Prozess wächst mehr als nur die Fähigkeit, eine Choreografie zu tanzen. Es wächst die Fähigkeit, kreativ zu sein, den eigenen Ausdruck zu finden und sich auch mal von der Perfektion zu lösen.
Meldung sendenEdusae bietet flexible Möglichkeiten, zeitgenössischen Tanz zu lernen – mit einem klaren Fokus auf zugängliche Bildung, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Ob du lieber in deinem eigenen Tempo lernst oder von intensiver Anleitung profitierst, es geht darum, was für dich funktioniert. Finde heraus, welche Lernoption deine Entwicklung am besten unterstützt:
Der Weg durch das Online-Lernen ist wie eine Reise durch einen dichten, digitalen Dschungel – manchmal faszinierend, manchmal chaotisch. Man sitzt da, vielleicht im Schlafanzug, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, während der Bildschirm vor einem flimmert und die Stimme des Dozenten durch die Kopfhörer dringt. Zuerst fühlt sich alles ungewohnt an: Wo klickt man? Wie öffnet man das Dokument? Aber nach ein paar Tagen ist man drin, hat die Kontrolle – oder zumindest glaubt man das. Doch dann, mitten in der Vorlesung, friert die Verbindung ein, oder der Hund bellt, und man merkt, dass die Grenzen zwischen Lernen und Alltag völlig verschwimmen. Und trotzdem gibt es diese Momente, die alles lohnenswert machen: Ein Geistesblitz im Chat, ein überraschend tiefes Gespräch in einer Breakout-Session, oder einfach der Luxus, während einer Gruppenarbeit auf dem Sofa zu liegen. Es ist nicht perfekt, oft anstrengend, aber irgendwie auch aufregend – eine seltsame Mischung aus Autonomie und Isolation, aus Freiheit und Disziplin. Und am Ende, wenn die letzte Aufgabe hochgeladen ist, fühlt es sich fast so an, als hätte man einen Berg bestiegen, nur eben ohne das Haus zu verlassen.
Edusae
Philine nähert sich dem Unterrichten von zeitgenössischem Tanz mit einer scharfen Beobachtungsgabe und einer bemerkenswerten Offenheit. Ihre Stunden haben Struktur – klar definierte Themen, technische Übungen, oft sogar kleine choreografische Aufgaben. Aber dann bricht sie plötzlich aus diesem Rahmen aus, wenn sie merkt, dass die Gruppe an etwas ganz anderem dran ist. Einmal ließ sie eine geplante Sequenz komplett fallen, weil ein Student eine ungewöhnliche Bewegung machte, die alle zum Nachdenken brachte. Das ist typisch für sie: Sie lässt Raum für das Unerwartete, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Es ist diese Balance, die ihre Kurse so lebendig macht. Ihre eigene Geschichte im Tanz hat sie tief geprägt. Philine hat nicht nur unterrichtet, sondern jahrelang selbst auf der Bühne gestanden – in kleinen, unabhängigen Produktionen, aber auch in größeren Ensembles. Sie kennt die Unsicherheiten und die Momente der Euphorie, die zum Tanzleben gehören. Und das spiegelt sich in ihrer Art zu lehren wider. Es geht ihr nicht nur um Technik oder Ästhetik, sondern auch um die Frage: Was bleibt von einer Bewegung, wenn alles andere wegfällt? Ihre Fragen sind oft rätselhaft, fast provokant, und sie erwartet nicht immer eine Antwort. Aber Wochen später kommt ein Student zurück und sagt: "Ich glaube, ich hab’s endlich verstanden." Ihr kleiner Kreis von Kollegen – Tänzer, Choreografen, manchmal auch ein Dramaturg – spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie tauscht sich regelmäßig mit ihnen aus, oft über Dinge, die auf den ersten Blick nebensächlich wirken: Wie verändert sich die Körperlichkeit durch Digitalisierung? Welche Rolle spielt Humor in zeitgenössischen Stücken? Diese Gespräche beeinflussen, wie sie ihre Stunden gestaltet, subtil, aber spürbar. Ihre Klasse fühlt sich dadurch nie wie ein isolierter Raum an, sondern wie ein Ort, der mit der Welt draußen in ständigem Dialog steht. Einmal erzählte sie von einem misslungenen Projekt, das sie selbst gemacht hatte – nicht als Warnung, sondern als Einladung, Risiken einzugehen.
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